Tom Sawyer
Jetzt im Kino
Trailer: FSK Freigegeben ab 0 Jahren
Inhalt
Tom Sawyer (Louis Hofmann) hat den Kopf voller Streiche und treibt
sich, wenn er nicht gerade ein neues Abenteuer ausheckt, am
liebsten mit seinem besten Kumpel Huck Finn (Leon Seidel) herum -
sehr zum Leidwesen seiner Tante Polly (Heike Makatsch), mit der Tom
und sein Halbbruder Sid (Andreas Warmbrunn) im Städtchen St.
Petersburg am Mississippi leben. Seine Tante hat sich vorgenommen,
Tom zu einem verantwortungs- bewussten, anständigen Menschen zu
erziehen. Doch er wehrt sich, so gut er kann: Ein Fantast, Pirat
und Abenteurer wie er hat einfach keine Zeit, in die Schule zu
gehen. Stattdessen verbringt er jede freie Minute bei Huck, der am
Ortsrand in einer Tonne lebt und dort völlig unbeaufsichtigt seine
Freiheit genießt.
Nur ein ganz außergewöhnliches Mädchen schafft es, Toms
Aufmerksamkeit vom Herumstromern abzulenken: Becky Thatcher (Magali
Greif), die Tochter des Richters von St. Petersburg (Peter
Lohmeyer), die gerade neu in den Ort gezogen ist. Tom gibt alles,
um ihr mit seinen Heldentaten zu imponieren. Eines Tages führt eine
ihrer Missionen Tom und Huck um Mitternacht auf den Friedhof des
Ortes. Schnell stellen sie fest, dass sie nicht die einzigen sind,
die sich dort zu nachtschlafender Zeit rumtreiben. Sie müssen mit
ansehen, wie Indianer Joe (Benno Fürmann) einen kaltblütigen Mord
begeht und ihn dem trotteligen, aber unschuldigen Sargschreiner
Muff Potter (Joachim Król) in die Schuhe schiebt. Was sollen Tom
und Huck nun machen? Ihr Mut wird auf eine schwere Probe gestellt
…
LESETIPPS DER STIFTUNG LESEN
Kate de Goldi
Abends um 10
Carlsen Verlag, Hamburg 2011, 336 S., € 16.90, ab 12 Jahren
ISBN 978-3-551-58243-0
Es gibt kaum ein Schreckens Szenario dass sich der 12 jährige Frankie nicht ausmalt. Da wären Flugzeugabstürze in seiner Nähe, die Wahrscheinlichkeit von Erdbeben, terroristische Anschläge oder die Übernahme des Planten durch McDonalds. Umso mehr beneidet er seinen Freund Gigs, der scheint sich nämlich niemals Sorgen zu machen. Vielleicht auch weil er keine Mutter hat, die niemals das Haus verlässt, dafür aber rund um die Uhr Kuchen backt oder Verwandte die chaotische Klangwandabende veranstalten und eine super nervige Schwester. Alles Dinge die sich nur schwer in Tages,- Wochen,- oder Jahrespläne einteilen lassen, die für Frankie aber ungemein wichtig sind.
Charlotte Habersack
Kalle gegen alle
Tulipan Verlag, Berlin 2011, S.,154 € 12.95, ab 9 Jahren
ISBN 978-3-939944-75-1
Kalle wird von seiner Mama immer Krapfen genannt und genau hier liegt das Problem. Krapfen sind lecker, Krapfen sind süß aber so aussehen mag niemand. Und probieren ob der Krapfen vielleicht eine süße Füllung hat, will sowieso keiner mehr. Die Welt ist halt ungerecht! Da helfen auch die Wie-werde-ich-beliebt-Strategien vom karottenköpfigen Arthur aus der zweiten Klasse nichts. Naja vielleicht hat Oma Nita ja doch recht dass man sich immer 21 Tage Zeit nehmen sollte um etwas zu erreichen.